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Berichte aus Lourdes

Nicht in der Pflege - und dennoch als Helfer in Lourdes


wer einmal in Lourdes zum Dienen - oder Stage - war, der sieht Lourdes mit anderen Augen.

Ich kannte Lourdes nur als helfender und pflegender Begleiter eines Pilgerzuges. Als wir mit dem Pilgerzug unterwegs waren, hatten wir den ganzen Tag Programm. Natürlich begann der Tag mit der Heiligen Messe, danach wurde schnell, schnell das Gruppenfoto gemacht, anschließend war dann schon Zeit fürs Mittagessen. Nachmittags machten wir unsere Kranken und Behinderten fertig fürs Bad, das wir mit der Teilnahme an der darauffolgenden Sakramentsprozession besuchten. Am frühen Abend kehrten wir in die Krankenherberge zurück, wo es Abendessen für die Kranken und Behinderten gab, bevor wir uns noch einmal aufmachten, um an der Lichterprozession teilzunehmen.

Wir waren müde aber erfüllt von dem langen Tag, und freuten uns auch schon wieder auf den nächsten, denn da stand "Rosenkranzgebet auf der Prärie, Besuch an der Grotte und Kreuzweg" auf unserem Programm.

Insgesamt vergingen die Tage schnell und wir waren sehr beeindruckt, dass wir an allen Orten von freundlichen Menschen begrüßt wurden. Bereits am Flughafen kam es uns so vor, als würden wir erwartet. Später erfolgte die Ankunft in der Herberge, wo wunderschön gemachte Betten, saubere Waschräume und gedeckte Tische uns willkommen hießen. An jeder Prozession durften wir teilnehmen und wurden freundlichst einem bestimmten Platz zugewiesen, der für unsere Rollstuhlfahrer frei gehalten wurde. An der Grotte herrschte Ruhe und liebevolle Menschen empfingen uns und wiesen uns ein, einzeln durch die Grotte fahren zu dürfen. Im Bad trafen alle unsere Pilger auf geduldige Damen und Herren, die jeden Menschen einzeln und persönlich empfingen und denen, die Hilfe brauchten, beim Auskleiden und wieder Ankleiden halfen. 

Wem sind wir hier immer begegnet?

Wo immer wir mit unseren Kranken hinkamen, wurden wir freundlichst empfangen. Da wollte ich auch gerne mal dazu gehören. Diese Menschen sind "immer schon da, wenn wir an eines unserer Ziele kommen". Sie stehen am Bahnhof, sie warten am Flughafen, sie schleichen diskret und immer freundlich durch die Gänge der Herberge, sie erwarten uns an der Grotte, in der Basilika, im Bad...

wer sind sie?

Wieder zurück in Deutschland meldete ich mich bei der Deutschen Hospitalité für diesen Dienst. Ich wurde "auch einer von ihnen".

Heute weiß ich, wie unendlich wertvoll dieser Dienst ist und wie unentbehrlich diese vielen Handgriffe sind, die man als selbstverständlich gemacht ansieht, wenn man mit Pilgern in Lourdes ankommt.

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Hospitalité - sie fahren nicht mit der Pilgergruppe, denn sie müssen schon vorher in Lourdes sein. Sie helfen nicht in der Pflege, denn sie müssen in dieser Zeit den Tisch decken fürs Frühstück. Sie gehen nicht mit in die Heilige Messe der Pilger, denn sie waren bereits früh morgens in der Heiligen Messe, um jetzt die Gänge und Säle zu putzen. Sie gehen nicht mit bei der Prozession, denn sie müssen schon in der Basilika stehen, damit alle Rollstuhlfahrer einen Platz bekommen. Sie stehen bereits an der Grotte, wenn Pilger kommen und um Durchlass bitten - gleichzeitig beten sie in Ruhe an der Grotte, was den Pilgern hilft, zur Ruhe zu kommen und in den Rosenkranz mit einzustimmen.

Bei meiner nächsten Wallfahrt weiß ich wer sie sind, diese Menschen, die jederzeit präsent sind und allen Pilgern mit einem Lächeln begegnen: Helferinnen und Helfer, die in Lourdes dienen ohne unmittelbar in die Pflege eingebunden zu sein.... das geht - ja das muss sogar sein!

Danke allen, die diesen wertvollen Dienst leisten!

 

 

Mehr zu diesem Thema finden Sie auch hier.

Ein Teil des Geistes von Lourdes


Werden auch Sie ein Teil des Geistes von Lourdes!

Lourdes beseelt. Lourdes öffnet den Blick für die essentiellen Dinge des Lebens. Lourdes gibt Kraft für den täglichen Alltag. Wir wissen das, denn wir fahren schon sehr lange nach Lourdes.

Leider gibt es von uns noch nicht sehr viele- die deutschen Helfer sind nach wie vor in der Minderzahl. Aber gerade auf Leute wie SIE wartet man in Lourdes. Jeder kann helfen, Lourdes für andere ERLEBBAR zu machen. Ohne ehrenamtliche Helfer und Idealisten wäre dieser Ort heute nicht das, was er Gott sei Dank ist - ein Treffpunkt für Gesunde, Kranke, Suchende und Menschen, die bereits gefunden haben und einfach aus Dankbarkeit zurück kehren.

Die Deutsche Hospitalität freut sich über Ihre Mithilfe!

Vielleicht machen wir dann einmal gemeinsam unseren Dienst in Lourdes?

Wir wünschen Ihnen allen ein gesegnetes, friedvolles und freudiges Weihnachtsfest!

Annette und Uwe Schuhmann aus Hördt

 

 

 

Viele Wege führen nach Lourdes… immer wieder!


 

 

Ende Juli 2012 begaben wir uns mit einer Gruppe aus dem Erzbistum Köln nach Lourdes. Unsere Gruppe bestand dabei aus „erfahrenen Hasen“ und „Neulingen“, was aber mehr Bereicherung als Schwierigkeit mit sich brachte, konnten doch die Erfahrenen den Neuen vieles selbst erklären und somit ihren eigenen Dienst nochmals neu reflektieren. 

Auf dem Weg nach Lourdes bildete Nevers mit dem Grab der Hl. Bernadette eine erste Zwischenstation. Schon hier konnte man von dieser bedeutenden Heiligen lernen und sich gleichsam von ihr an die Hand nehmen lassen, um mit ihr gemeinsam auf Maria und somit auf Christus selbst zu schauen. 

 

Nach unserer Ankunft am Wallfahrtsort und der Regelung aller organisatorischen Dinge, begannen wir unsere Dienste in den unterschiedlichen Bereichen: einige in der Küche und auf den Stationen der Krankenherberge des Accueil  Marie  Saint-Frai, andere in den Bädern und wieder andere am Bahnhof sowie bei den großen Prozessionen. Und immer war die Hl. Bernadette Vorbild: Demütig und bescheiden den Dienst an den Kranken und Pilgern zu versehen (auch dann, wenn eine aufgetragene Arbeit nach menschlichem Ermessen nur wenig Sinn macht). 

Unsere Gruppe bestand nun zusätzlich aus einigen weiteren Personen aus dem Erzbistum Köln, einer lieben Frau aus dem Bistum Augsburg, einer jungen Österreicherin sowie einem Jakobspilger aus der Schweiz, den wir Deutschen besonders herzlich in unserer Gruppe willkommen geheißen haben. Alle gemeinsam durften wir im Rahmen der Formation die Geschichte von Lourdes und damit die Geschichte Bernadettes (neu) kennenlernen und viele spirituelle Impulse in uns aufnehmen. 

 

Nicht unerwähnt bleiben darf die herzliche Gastfreundschaft, die wir selbst durch den Schwesternkonvent des Marie St. Frai erfahren durften. Neben einer gemeinsamen Wanderung zum Schafstall nach Bartrѐs, organisierten die Schwestern zu unserer großen Freude am letzten Abend ein großes Dankeschön-Picknick auf der Dachterrasse der Krankenherberge Marie Saint-Frai.

 

So führen viele Wege nach Lourdes – für jene, die immer wieder an diesen Ort kommen, um ihre Stage zu absolvieren, genau so wie für jene, die zum ersten Mal nach Lourdes fahren - jedoch aus ein und demselben Grund: Gott und den Menschen zu dienen!

 

 

 

 

 

 

Es fing damit an, dass meine 93jährige Großtante Agnes mir einen Artikel aus ihrer Kirchenzeitung über Lourdes und die Hospitalité aufgehoben hatte vom Oktober 2010. Ich fühlte mich angesprochen, in Lourdes als Helferin eine Woche tätig zu sein...

68. offizielle Wunderheilung anerkannt


Sr. Luigina Traverso wurde von einem Wunder geheilt.

Nach langer und sorgfältiger Überpfrüfung sämtlicher medizinischer Gesundungsprozesse wurde ihre Heilung als Wunder anerkannt.

Menschen, die zum Helfen kommen...


...werden von Jesus berührt.

 

Ein Helfer schrieb:

Bei meiner 1. Stage war mein Gebetsanliegen für eine Entscheidungshilfe wegen einer bevorstehenden Operation. Entweder den Hirntumor wie schon vor 3 Jahren erneut operieren, oder von vorne das Auge herausnehmen oder die neuartige Protonenbestrahlung wählen.

 

Einen Tag nach der Rückkehr aus Lourdes erhielt ich einen Anruf und auch gleich einen Termin zur Protonenbestrahlung.

Es ist alles wieder gut und meine Freude ist groß.

Dank sei Gott und der Muttergottes von Lourdes für Ihre Fürsprache.

 

 

Wenn man's vorher schon weiß...


...danke der Deutschen Hospitalité für die gute Koordination der Termine.

 

Ich konnte bereits vor meiner Abfahrt im Mai 2011 mit manchen Helfern Kontakt aufnehmen - als wir uns dann in Lourdes trafen, war es mehr ein Wiedersehen, als ein Neues Kennenlernen.

Wie hilfreich ist es, wenn man vor der Abfahrt nach Lourdes schon weiß, wer auch in Lourdes sein wird!... Und vielleicht sogar in demselben Helfer-Team...

Das erhöht die Vorfreude!

 

clicken Sie diesen Link an.... Balsam für die Helfer und Ermunterung für alle!

 

 

Warum? Wieso gerade Lourdes?


Alle Jahre wieder um Pfingsten herum, mache ich mich auf, um nach Lourdes zu reisen und meinen Dienst dort anzubieten, wo es gerade gebraucht wird.

Warum?

Wieso gerade Lourdes?

Ich empfinde den Dienst des Stage-Einsatzes für eine Woche als kleinen Beitrag, um den Wallfahrtsort Lourdes zu dem zu machen, was er ist : ein Ort der Besinnung, des Gebetes, der Anbetung, der Erbauung von schwer kranken und behinderten Menschen. Mit diesem kleinen Dienst kann ich dazu beitragen, dass viele dahin kommen können.

Mir selber gibt es neue Kraft und Dankbarkeit für mein gesundes Leben. Selten kann ich so gut und intensiv still werden, im Anbetungszelt, und beten, denn Himmel und Lourdes sind ganz nah beisammen.

Konkret bin ich die letzten Jahre in der Küche im Accueil eingesetzt gewesen, der großen Krankenherberge, in der die Pilgerzüge unterkommen mit ihren Kranken. Das bedeutet früh, mittags und abends Geschirr abwaschen und abtrocknen und auf der Station zu helfen, was gerade ansteht. Diese Dinge tue ich sonst nicht so gerne, aber wie schon gesagt, in Lourdes wird eben dies gebraucht und ich fahre bewusst dahin, um zu dienen – und nicht, wie sonst, selber zu bestimmen. Und das gelingt und macht mir Lourdes so kostbar.

Von der Deutschen Hospitalité werden wir, die Stage dort machen, liebevoll begleitet, bekommen geistliche Impulse und werden betreut. Wir lernen uns kennen und ich habe dort schon viele neue Freundinnen gewonnen!

 

Wenn man's vorher schon weiß...


...danke der Deutschen Hospitalité für die gute Koordination der Termine. Ich konnte bereits vor meiner Abfahrt im Mai 2011 mit manchen Helfern Kontakt aufnehmen - als wir uns dann in Lourdes trafen, war es mehr ein Wiedersehen, als ein Neues Kennenlernen.

Wie hilfreich ist es, wenn man vor der Abfahrt nach Lourdes schon weiß, wer auch in Lourdes sein wird!... Und vielleicht sogar in demselben Helfer-Team...

Das erhöht die Vorfreude!

Gemeinsam dienen seit 2005


Im Jahre 2005, an Pfingsten, war ich das erste Mal nicht als Pilger in Lourdes, sondern als Helfer und Stagaire der Hospitalité Notre Dame de Lourdes (HNDL). Die Freude und Begeisterung für diesen Dienst an den Pilgern war so groß, dass ich seit diesem Jahr jedes Jahr um Pfingsten in Lourdes meinen Dienst verrichte. Aus diesem Start vor sechs Jahren hat sich unsere sogenannte "Pfingstgruppe" entwickelt. Helfer aus verschiedenen Teilen Deutschlands, die sich beim Dienst in Lourdes kennen gelernt haben, treffen sich jedes Jahr um Pfingsten herum wieder in Lourdes und leisten mit Freude und Engagement in den verschiedenen Bereichen der HNDL ihren Dienst. Freundschaften auf der Basis des gemeinsamen Glaubens und der Liebe zur HNDL sind entstanden, werden das ganze Jahr über gepflegt und erreichen beim Treffen in Lourdes wieder ihren Höhepunkt. Dazu gehört auch, dass jedes Jahr wieder ein oder mehrere dieser Helfer beim feierlichen Gottesdienst mittwochs abends in der St. Joseph Kapelle offiziell in die internationale Gemeinschaft der HNDL aufgenommen werden, ein spiritueller Moment, der seinesgleichen sucht. Dabei zu sein, wie dieses Jahr, als auch unsere liebe Renate Görlich als letzte unserer Pfingstgruppe in die HNDL aufgenommen wurde, ist an Emotionalität kaum zu übertreffen. Wenn dann hinterher gratuliert und gefeiert wird, stehen uns allen meistens die Tränen in den Augen und das Gefühl und das Bewusstsein, Teil einer außerordentlichen, der Gottesmutter geweihten, internationalen Gemeinschaft zu sein. Die Freude darüber ist groß und immens, und wir alle, die wir dazu gehören dürfen, fahren nach Abschluss unseres Dienens in Lourdes wieder nach Hause mit der Hoffnung, das nächste Pfingstfest in Lourdes werden wir wieder alle gemeinsam an dem Ort verbringen dürfen, wo der Himmel die Erde berührt.

 

Kommt nach Lourdes - Ihr wisst nie, wer euch begegnet!


Im Jahr 2005 haben wir uns, unabhängig voneinander, im Rahmen der Vorbereitung auf den Weltjugendtag in Köln auf den Weg nach Lourdes gemacht. Obwohl wir nur 17km auseinander wohnen, kannten wir uns vorher nicht und sind durch diese Wallfahrt zu besten Freundinnen geworden.

In diesem Jahr konnten wir unsere Stage wegen unseren Staatsexamensprüfungen erst sehr spät absolvieren (30.09.-08.10.2010). Zunächst waren nur sehr wenige Stagaires und Hospitaliers vor Ort, sodass wir beide vier Tage lang eine ganze Station in St. Frai alleine betreut haben. Das war sehr anstrengend, besonders dadurch, dass wir viele Vorbereitungen für die Ab- und Anreise der Pilger treffen mussten.

Erst mit Beginn des Rosaire, der französischen Rosenkranzwallfahrt, trafen dann viele Helfer ein. Sie wurden auch auf unserer Station eingesetzt und wir haben mit ihnen zusammen viele unvergessliche Erlebnisse gehabt: gearbeitet, gebetet, gelacht und das Engagement einer Helferin gefeiert.

Wir freuen uns jetzt schon, auf unsere gemeinsame Stage und das Engagement von Alexandra im nächsten Jahr. Bis dahin hoffen wir, junge Menschen für den Dienst am Nächsten und die Botschaft von Lourdes begeistern zu können.

 

Wie eine Familie


Im Dienstbereich des Accueil Marie Saint-Frai wurde ich aufgenommen, wie in eine Familie. Obwohl mein Französisch sehr schwach ist, wurde ich dort mit offenen Armen aufgenommen und die Handgriffe, die meinen Dienst ausmachen sollten wurden mir liebevoll gezeigt.

Nachmittags fanden wir uns alle, die wir auf den einzelnen Etagen zum Dienst eingeteilt waren, zu einem gemeinsamen Tee wieder.

Es war einzigartig, wie man sich auch ohne Worte herzlich verstehen und gemeinsam lachen kann. Bis zum nächsten Mal nehme ich mir vor, wenigstens ein paar Worte vorzubereiten in französisch, italienisch, spanisch, koreanisch.....

Pfingsten: Helfen in Lourdes


Wie in den letzen Jahren war ich auch in diesem Jahr wieder über Pfingsten in Lourdes. Neben dem normalen Pfingstbetrieb kam eine weitere Großveranstaltung dazu: Die 52. Internationale Militärwallfahrt. Es war schon eine besondere Stimmung, die die Soldaten aus den verschiedensten Ländern verbreiteten. Einen besonderen Musikgenuß konnte man am Abend des Pfingstsonntags erleben: Ein Konzert des Heeresmusikkorps I der deutschen Bundeswehr in der St. Bernadette-Kirche.

Inzwischen ist es Tradition, dass sich über Pfingsten viele deutsche Helfer in Lourdes treffen. Und die Freude ist groß, wenn man sich nach einem Jahr wiedersieht.

Jeden Mittwochabend, wenn die allabendliche Lichterprozession über die Esplanade schreitet, findet in der Kirche St. Joseph eine Heilige Messe für die Helfer-/innen der Hospitalité Notre Dame de Lourdes statt. Es ist immer eine besondere Feier: während dieser Messfeier findet die Aufnahme der neuen Mitglieder in die Hospitalité Notre Dame de Lourdes statt. In diesem Jahr legten wieder drei Mitglieder der Deutschen Hospitalité ihr Versprechen ab, einmal im Jahr für eine Woche Dienst in Lourdes zu machen.Viele ehrenamtliche Helfer-/innen (Hospitaliers und Stagiaires) begleiten die Kandidaten mit ihrem Gebet.

2010 war es nun endlich so weit: wir wurden Hospitaliers und Hospitalières und am Mittwoch abend in der Heiligen Messe der Hospitalité Notre Dame de Lourdes in die große weltumspannende Helfergemeinschaft aufgenommen.

Damit versprechen wir unser Engagement gegenüber den Kranken und Bedürftigen. Wir wollen dieses einmal im Jahr in Lourdes tun, aber auch bei uns zuhause, in unserem Alltag. Das Eingebundensein in die große internationale Bruderschaft der Hospitalité Notre Dame de Lourdes gibt uns Kraft, dieses Engagement zu leben.

Ich habe mich über 4 Jahre intensiv mit diesem Gedanken beschäftigt und freue mich jetzt über die Entscheidung: damit sagen wir JA und erklären uns bereit, uns in Lourdes dort einsetzen zu lassen, wo wir gebraucht werden. Jedes Jahr neu.

Als Erkennungszeichen für unseren Dienst bekamen wir die Medaille an dem blau-weißen Band. Diese können wir in Lourdes tragen, wenn wir im Dienst sind. Damit sind wir für die Pilger und die Kranken als Helferinnen und Helfer erkenntlich.

Ich freue mich auf dieses Engagement.

Ein zweites Mal im Dienst in Lourdes


Wieder bin ich reicher an wunderbaren Erfahrungen und Erlebnissen nach einer zweiten Woche in Lourdes. Mein Dienst war wieder im Bad, Dienstbereich "St. Jean-Baptiste". Diesmal ist mir so bewusst geworden, dass ich an diesen Ort von "Notre Dame de Lourdes" gerufen worden bin. Der Dienst erfüllt mich ganz und gar. Ich bin dort überglücklich, Werkzeug der Nächstenliebe sein und Pilgerinnen in diesem kostbaren Moment begleiten zu dürfen. Das Geschenk, meine Zuneigung zu Sprachen, weiß ich erst jetzt so richtig zu schätzen.

 

Natürlich geht alles auch ohne Worte, wenn z.B. eine Pilgerin aus Korea ins Bad kommt. Und dennoch ist es hilfreich, die Pilgerinnen in ihrer Sprache anzusprechen, und sie damit unterstützen und ein wenig beruhigen zu können.

 

Danke der Deutschen Hospitalité, dass Sie mir den Weg nach Lourdes gebahnt haben.

 

Große Wertschätzung


Wir waren über Ostern in Lourdes. Als Mitglied der Hospitalité NDL konnte ich einen neuen Kandidaten bei seiner Aufnahmefeier begleiten.

Ich war sehr beeindruckt, dass alle Verantwortlichen, insbesondere der Seelsorger, P. Desprez, sich sehr bemüht haben, den Kandidaten aktiv in das Geschehen einzubinden, da er kein Französisch kann. Entsprechend wurden ausschließlich für ihn Teile in deutscher Sprache eingebaut.

Ich habe es als große Wertschätzung für das Neumitglied empfunden.

Danke an alle Beteiligten.

Helferinnen und Helfer zurück aus Lourdes


 

 

 

 

Was ich in Lourdes erlebt habe, ist einfach überwältigend. Der Dienst im Bad war genau das Richtige für mich. Die Begegnung mit den Menschen, das war einzigartig. Eigentlich fehlen mir die Worte. Erfüllt bin ich von großer Dankbarkeit. Ich kam um zu danken und bin so reich beschenkt worden.

 

Das war schon etwas besonderes...


drei Generationen zum Stage in Lourdes - da heißt es dann schon: richtig einteilen! Doch in Lourdes kann man sich aufeinander verlassen, so dass man den Dienst auch neben der Familienpflicht wahrnehmen kann und pünktlich dem Tagesplan folgen kann. Das wissen diese jungen Leute, die schon seit vielen Jahren regelmäßig zum Dienst in die Hospitalité Notre Dame de Lourdes fahren. Ihre Zeit ist der September.

Und dieses Jahr durfte der Nachwuchs auch mit!

Hochmotiviert...


... gingen diese Helfer nach dem Dienst noch nach Bartrès. Dieser Ort, an dem Bernadette Schafe hütete hat eine eigene Atmosphäre. Man findet hier Ruhe und Stille - fern von dem Pilgertrubel. Ein Ort der Ruhe nach dem Dienst, nur 4 km von Lourdes entfernt - ca 1 Std. zu Fuß.

 

Wir brauchen auch Sie in Lourdes


Ich bin nach Hause gefahren mit dem Eindruck, wie eine bessere Welt aussehen könnte, wie Menschen rücksichtsvoll miteinander umgehen sollten. Eine Welt, in der Kranke nicht am Rande stehen, verschiedene Sprachen eine Bereicherung sind und soziale Unterschiede keine Rolle spielen.  

 

Erstaunt war ich, nur so wenige deutsche Helfer und Helferinnen zu treffen. Mir scheint, die Möglichkeit in Lourdes Dienst zu tun, ist so gut wie unbekannt in Deutschland. Ich selbst werde gerne dafür werben und auch gerne wiederkommen. Meinen Ehemann konnte ich auch schon begeistern. 

 

Ich danke der Deutschen Hospitalité für Ihre Mühe, sich für meinen Dienst und die Unterbringung eingesetzt zu haben.