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Helfen in Lourdes ist Dienen

Der Dienst in der Hospitalité NDL ist unter folgenden Voraussetzungen möglich:

  • Der Dienst in Lourdes ist freiwillig und erfolgt unentgeltlich.
  • Der Helfer bzw. die Helferin ist mindestens 18 Jahre alt, gesund und seelisch ausreichend belastbar, um den Dienst zu verrichten.
  • Alle Helfer kommen für ihre Reise- und Aufenthaltskosten selbst auf.
  • Die Botschaft/ Spiritualität von Lourdes bildet die Grundlage für den Dienst.
  • Der Dienst erfolgt nach den Anweisungen der Hospitalité Notre Dame de Lourdes in Lourdes und unter dessen Leitung in den zugeteilten Teams der jeweiligen Dienstbereiche.

 

Im fünften Dienstjahr kann die Aufnahme in die Hospitalité Notre Dame de Lourdes erfolgen, sofern der/die Kandidat/in das 75. Lebensjahr noch nicht erreicht hat.

Darüberhinaus ist ein Verrichten des Dienstes noch möglich, ein Beitritt als Mitglied in die HNDL jedoch nicht mehr.

 

 

Werden Sie ehrenamtliche Helferin oder ehrenamtlicher Helfer in Lourdes

 

 

Informieren Sie sich mit unseren Erstangaben.

 

Weitere ausführliche Informationen über das Helfen in Lourdes sind über die Deutsche Hospitalité erhältlich.

Direkte Kontaktaufnahme:

info@hospitalite.de

 

Die Deutsche Hospitalité ist bei der Anmeldung behilflich; sie koordiniert die Termine und leitet die Anmeldungen nach Lourdes weiter.

 

 

Achten Sie bitte darauf, dass alle erforderlichen Anlagen beigelegt sind und schicken Sie es NUR als KOMPLETTE Mappe, mit allen angegebenen Anlagen,

per Post

an uns zurück:

 

Deutsche Hospitalité Notre Dame de Lourdes

Helfen in Lourdes

Kolpingplatz 1

95688 Friedenfels

 

 

Lourdes - auch ein Ort für junge Leute

"....heute erlebt das Wallfahrten eine einzigartige Renaissance. Menschen suchen den Frieden und die Kraft, die von Gnadenorten ausgehen. Sie haben die Alleingänge satt, wollen aus dem Alltagstrott herauskommen, sich von Ballast befreien und auf Gott hin in Bewegung kommen.“

 

So liest man im neuen YOUCAT unter 276:was ist der Sinn von Wallfahrten?

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Helfer am Bahnhof in Lourdes

Zwischen sechs und sieben Millionen Pilger besuchen jedes Jahr das Wallfahrtsheiligtum in Lourdes. Unter ihnen befinden sich viele Kranke und Behinderte, die bei ihrer Ankunft und während ihres Aufenthalts auf besondere Hilfe angewiesen sind.

Sie alle werden von den freiwilligen und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Hospitalité Notre Dame de Lourdes (NDL) in Lourdes in Empfang genommen und begleitet.

Die Helferinnen und Helfer kommen aus der ganzen Welt nach Lourdes und tragen zum reibungslosen Ablauf der Wallfahrten bei. Sie alle stellen jedes Jahr mindestens eine Woche in den Dienst der kranken und gesunden Pilger. Sie kommen dabei selbst für ihre Reise- und Unterbringungskosten auf. Trotz der kulturellen und nationalen Vielfalt spielt die Sprache nicht die entscheidende  Rolle. Der Dienst ist ehrenamtlich und unentgeltlich. Ein Lächeln, eine liebevolle Geste zählen mehr als viele Worte.

Im Laufe der Jahre haben sich in den verschiedenen Ländern die Helferinnen und Helfer von Lourdes (sog. stagiaires und hospitaliers) zu nationalen und diözesanen Hospitalités (Helfervereinigungen) zusammengefunden. In Deutschland gibt es die Deutsche Hospitalité Notre Dame de Lourdes e.V. mit Sitz in Friedenfels. Wer sich für den Dienst in Lourdes interessiert, erhält durch sie unter  info@hospitalite.de  nähere Informationen.

Gelegenheiten, mehr zu erfahren, andere Helferinnen und Helfer kennen zu lernen und die Gemeinschaft von Lourdes während des Jahres zu vertiefen, ergeben sich auch bei den jährlichen Regionaltreffen.

Einmal im Jahr treffen sich die Helferinnen und Helfer zu einem Austausch. Diese Treffen werden von der Deutschen Hospitalité NDL regional durchgeführt.

 

Kann auch ich helfen?

Hinter diesem Lächeln...

Helferinnen beim Dienst in Lourdes

In Lourdes erlebt man so Manches, das der Alltag sonst verbirgt. 6 Millionen Menschen strömen jährlich zwischen April und Oktober, alleine oder in organisierten Pilgergruppen, gesund oder krank, an die Grotte von Massabielle. Diese vielen Menschen mit Behinderungen tragen Schicksale, die wir nur aus Romanen zu kennen glauben. Sie haben in Lourdes erste Priorität. Diese Menschen kommen aus allen Ländern, Kulturen, Gesellschaftsschichten.

Der Rhythmus in Lourdes richtet sich ganz nach dem Langsamsten, den unser weltlicher Alltag schluckt, weil er nicht schnell genug mithalten kann.

Alle diese Pilger werden in Lourdes von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern empfangen. Diese stehen schon am Bahnhof, wenn die Züge ankommen, oder am Flughafen, bevor andere Pilger per Flugzeug wieder abreisen. In den Hospitälern reinigen die Damen die Zimmer, machen die Betten und richten das Haus gastfreundlich her für den Empfang der Pilger, die zu jeder Tageszeit anreisen können.

Alles in Lourdes dient zuerst dem Kranken und Schwachen. So wird das, was nach Arbeit aussieht, in Lourdes zum Dienst – zum Dienst für den Nächsten.

Wer nun versteht, dass diese Frauen nicht „arbeiten“ sondern „dienen“, kann hinter diesem Lächeln ihr strahlendes Herz sehen. Welche Freude.